Kiez-Report 2003Kiez-Report Februar 2004 Kiez-Report März 2004 Kiez-Report April 2004 Kiez-Report Mai 2004 Kiez-Report Juni 2004 Kiez-Report Juli 2004 Kiez-Report August 2004 Kiez-Report September 2004 Kiez-Report Oktober 2004 Kiez-Report November 2004 Kiez-Report Dezember 2004 Kiez-Report 2005 Kiez-Report 2006 Kiez-Report 2007 Kiez-Report 2008 Kiez-Report 2009 Kiez-Report 2010 Kiez-Report 2011 Kiez-Report 2012 Kiez-Report 2013 Kiez-Report 2014 Kiez-Report 2015 Kiez-Report 2016 Kiez-Report 2017
Seite 1
Seite 2
Seite 3
Seite 4
Seite 5
Gewinnspiel

20. Ausgabe

Dezember 2004
2. Jahrgang
 

... mal eben kurz in Marzahn - oder auch: Ade, du schönes Klischee von der Nasszelle im Plattenbau!

An einem der letzten sonnigen Tage, die der Herbst noch für mich übrig hat, mache ich mich auf, um in Richtung Marzahn zu fahren.

Die Gebhardts, (noch) dort wohnend, haben kürzlich ihren lang ersehnten Traum erfüllt und sich ein Haus gekauft. Ein Traumhaus sozusagen, wie man es meist, wenn überhaupt, wohl nur einmal im Leben kauft.

Sie haben lange danach gesucht, sind kurz zuvor sogar erst noch von einer kleinen in eine größere Wohnung gezogen, blieben jedoch immer auf der Suche ...

Herr Uwe G. Bachmann, Geschäftsführer der Bachmann Immobilien GmbH und sein Team haben gute Arbeit geleistet, um das Haus erfolgreich zu vermitteln. Hinter dem Namen steht ein gut geschultes, kompetentes Team, das Fachwissen und Erfahrung aus einer mehr als 10-jährigen Tätigkeit auf dem Immobilienmarkt schöpft.

Bei ihnen steht der Mensch im Vordergrund und nicht Kaufen oder Verkaufen der Immobilie auf Biegen und Brechen. Und so konnte in guter Zusammenarbeit die Vermittlung zur Zufriedenheit beider Seiten durchgeführt werden. Frau Gebhardt lobt ganz besonders, dass sie und ihr Mann von der Aufnahme der Verhandlungen bis zum notariellen Kauf-Abschluss jederzeit, auch telefonisch und zu allen Belangen, betreut wurden und hebt hervor, dass sie sich sehr wohlgefühlt und Vertrauen zur Bachmann Immobilien GmbH gehabt haben. Und nun ist es soweit, dass sie ihren Umzug vorbereiten.

Für mich ist es eine gute Gelegenheit, dem Stadtbezirk nach langer Zeit einen Besuch abzustatten. Als ich 1981 meine erste „Neubauwohnung“ in Marzahn bekam, sah es hier noch ein bisschen anders aus. Baufahrzeuge Tag und Nacht, die Luft war voll von Lärm und Staub. Bauschutt und Material wurde hin und her transportiert, Betonplatten schwirrten durch die Luft, Eisenstangen quietschten aneinander, die Rufe der Bauleute und Presslufthammerlärm bis in die späte Nacht. Überall offene Schlammstraßen, wenig Bäume, dazwischen viel Beton, keine Schulwege für Kinder ohne Gummistiefel; einmal blieb das Stiefelchen im Schlamm stecken, das Kind verlor beim Weiterlaufen das Gleichgewicht und stürzte in den Schlamm, es lief weinend nach Hause, wurde umgezogen und machte sich, nun zur zweiten Stunde, erneut auf den Weg zum Unterricht. Schulen wurden genug gebaut und später, als der Kindersegen ausblieb, kamen Kindergärten und Horte in die verwaisten Schulen. Nun, da sind wir ja heute wieder angelangt: Horte werden zur Kinderbetreuung in die Schulen integriert.

Marzahn hat sich wirklich in den 705 Jahren seit seines Bestehens verändert. Das jedoch hatte ich nicht erwartet: diese großzügig gebaute sonnige Wohnung, in der die Gebhardts hier wohn(t)en. Küche vorbildlich nach amerikanischer Art (artig) in das lichtdurchflutete Wohnzimmer eingepasst, der Blick vom Balkon geht weit über ein großes Feld hinweg, weiter hinten ahnt man den Lauf der Wuhle. Ade, Nasszelle aus der Plattenbausiedlung, dieses Klischee zählt nicht mehr! Und die Gartensiedlung, in die sie nun umziehen werden, passt hier in Marzahn auf den Platz eines Hochhauses, nur eben hochkant. 78% der Bewohner wohnen übrigens gern in ihrem Stadtbezirk und die Gebhardts ziehen nicht aus Marzahn weg, weil es sich hier nicht leben lässt, sondern weil der Traum vom eigenen Haus in Erfüllung gegangen ist. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser des Kiez-Reports, dass sich Ihre Träume, wenn auch nicht gleich alle, vielleicht ja ein bisschen an Weihnachten erfüllen werden. Rücken Sie in dieser kalten Jahreszeit etwas näher zusammen, Sie haben neue Nachbarn in Ihrem Kiez bekommen, für die hier nun heimatliche Gefühle entstehen werden. Heimat kann man sich angewöhnen, helfen Sie ihnen dabei!


Seite 1
Seite 2
Seite 3
Seite 4
Seite 5
Gewinnspiel

20. Ausgabe

Dezember 2004
2. Jahrgang
Kiez-Report Impressum