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156. Ausgabe

Mai 2017
15. Jahrgang
 

Bevor es zu spät ist

Sigrid B. ist 79 Jahre alt. Eine rüstige Dame. So sieht es jedenfalls aus. Aber es geht ihr erst wieder besser, seitdem sie in Berlin-Hellersdorf in einer Wohnung „mit Betreuung für pflegebedürftige Personen“ wohnt. Zwei Zimmer hat sie in dem sanierten Wohnblock, ein Bad mit bodenebener Dusche und eine offene Küche. Sie bekommt Medikamente, die gegen die geschwollenen Gelenke helfen. Jetzt kann sie den Wasserhahn wieder bedienen und sogar Auto fahren. Aber was sie am meisten erstaunt ist das Gefühl, viel mehr Raum zu haben als in ihrem Einfamilienhaus in Michendorf.
Das hat sie im vergangenen Jahr verkauft und ist froh darüber. „Mein Mann ist bereits 2008 verstorben und ich habe die Gartenarbeit, das Schneeschippen und Saubermachen allein nicht mehr geschafft“, erzählt sie. „Mir war klar, dass ich das Haus aufgeben muss, solange ich noch fit genug bin, um selbst zu entscheiden, wo und wie ich wohnen will.“ Mit ihren beiden Söhnen sah sich die ehemalige Buchhalterin mehrere Seniorenheime an. Ihre Wahl fiel schließlich auf die Wohnung in Berlin-Hellersdorf mit weitem Blick über Bäume und Wiesen.
Mit dem Verkauf ihres Hauses beauftragte sie die Firma Bachmann Immobilien – auch eine Entscheidung, die sie immer noch freut. „Mein Sohn hatte schon mal mit der Firma zu tun und nur Gutes zu berichten – und das hat sich bestätigt“, sagt sie. „Herr Bachmann kam persönlich zu mir, um sich das Haus anzusehen, und ich hatte das Gefühl, er und seine Mannschaft sind absolut kompetent.“
Weil dieses Haus ursprünglich nur eine Datsche war, hatten Sigrid B. und ihr Mann unter den schwierigen Bedingungen der DDR viel eigene Arbeit geleistet, um es dauerhaft bewohnbar zu machen. Jedes Detail ließen sich die Mitarbeiter von Bachmann Immobilien erklären, um die potentiellen Käufer umfassend informieren zu können. Das Bachmann-Filmteam drehte ein Immobilienvideo vom Haus und vom Garten für die Verkaufsanzeige im Internet. Uwe G. Bachmann vermittelte einen Energieberater, der den Energiepass erstellte, denn ein solcher muss laut Gesetz beim Verkauf einer Immobilie vorhanden sein. Auch der Kontakt zu einem Notar wurde über Bachmann Immobilien hergestellt, als sich nach zwei Monaten ein junges Paar für die Immobilie entschied.
Sigrid B. sagt: „Ich finde den Gedanken sehr sympathisch, dass in meinem Haus Kinder groß werden.“ Wenn sie Sehnsucht nach dem Haus hat, dann schaut sie sich das Immobilienvideo an, das sie nach dem Verkauf ihres Hauses von Uwe G. Bachmann geschenkt bekommen hat. Aber sie hat selten Sehnsucht. Sie vermisst auch den Garten nicht. „Was ich vermisse ist das Obst aus dem Garten: die Äpfel, Birnen und Brombeeren“, sagt sie. Sie hat sich von allem getrennt. Ihre Wohnung ist mit neuen Möbeln ausgestattet. Nur das alte Bücherregal hat sie mitgenommen und der Hausgemeinschaft für die Bibliothek geschenkt und eine alte Vase mit Ziergras für das Foyer gestiftet. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, sagt sie. Und dass sie gern jedem raten würde, den gleichen Schritt zu wagen.
Kiez-Reporterin: Frau Kaemmel

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