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Kiez-Report


 

Betreutes Wohnen statt Haus und Garten

„Einen alten Baum verpflanzt man nicht“ sagt ein altes Sprichwort. Es soll zum Ausdruck bringen, dass ein älterer Mensch dort bleiben sollte, wo er wohnt und sich wohlfühlt.

Doch nicht immer sind die Voraussetzungen dafür gegeben. Mit zunehmendem Alter kann das Leben im eigenen Haus ganz schön strapaziös werden. Auch wenn der Geist noch topfit ist, führen körperliche Beeinträchtigungen nicht selten dazu, dass Haus und Garten nur noch schwer zu bewältigen sind.

Das musste auch Gertrud Rese spüren und entschied sich im letzten Jahr für den Verkauf ihres Hauses. 81 Jahre hatte sie in Berlin-Mahlsdorf in der Mozartstraße gelebt. Die Gartenarbeit auf dem 1330 m² großen Grundstück und die tägliche Arbeit im Haus hatten sie lange fit gehalten. „Sechs Zimmer und 23 Türen mussten sauber gemacht werden.“

Als dann ihr Mann schwer krank wurde, hatte sie ihn über viele Jahre gepflegt. Allein war es schwer, Haus und Garten zu versorgen. „Das war alles nicht so schlimm.“ Der ständige Ärger mit Untermietern zu DDR-Zeiten, die sie zeitweilig hatte, war schwerer.

Zu DDR-Zeiten hatten Hausbesitzer wenig Rechte. Der Wohnraum war knapp und per Beschluss wurden Frau Rese Untermieter zugeteilt. Von den 220 m² Wohnfläche musste sie die Hälfte, in der oberen Etage, vermieten. Zur Erinnerung: Wohnen für 90,00 Mark im Monat, ein Traum für den Mieter, ein Alptraum für den Vermieter. „Die waren sehr unordentlich und immer wieder war die Treppe schmutzig, es gab nur Ärger“, schimpfte Frau Rese. Sie wollte sich nicht mehr streiten.

Als ihr dann 1982 neue Untermieter zugewiesen wurden, war die Erwartung groß. Vor ihr standen Herr und Frau Rux. Ein älteres Ehepaar aus „gutem Hause“. „Eine Grand Dame mit Stil und guten Sitten, man kann von ihr noch was lernen“, bemerkte Frau Rese voller Hochachtung. „Wir waren vier verschiedene Typen und sind trotzdem gut miteinander ausgekommen. Haben uns in über 20 Jahren nie gestritten, jeder kannte seine Grenzen. Vor allem durch Achtung und gegenseitige Rücksichtsnahme konnten wir Konflikte vermeiden.“ Beide Familien waren ständig darauf bedacht, auftretende Misstöne, Spannungen und ungute Gefühle nicht unter den Teppich zu kehren, sondern unverzüglich, ehrlich und zum Wohle aller Beteiligten zu klären. Endlich war wieder Harmonie im Haus und das Leben mit Untermietern wurde zur Freude. Da störte auch das Klappern beim Würfelspiel in der Veranda nicht oder der fröhliche Gesang aus der oberen Etage. Nein, Frau Rese stimmte sogar mit ein, gab die zweite Stimme, aus der unteren Etage. Als dann beide Männer vor wenigen Jahren starben, wurde es immer ruhiger im großen Haus. Die Gartenarbeit viel immer schwerer und schon leichte Arbeit wurde zum Kraftakt.

Da erinnerte sich Frau Rese an den Immobilienteil im „Kiez-Report“. Fast zwei Jahre verfolgte sie jede Monatsausgabe, ging am Laden der Uwe Bachmann Immobilien GmbH, Hultschiner Damm 40 in 12623 Berlin-Mahlsdorf, vorbei und dann doch nicht rein. Angstgefühle waren das nicht, denn da kam wieder dieser Gedanke: „Ich schaff das schon!“ Mit 80 Jahren war dann die Grenze erreicht. „Der Entschluss, das Haus zu verkaufen, tat nicht mehr weh und dabei half mein Neffe.“ Gemeinsam schauten sie sich die Internetseite www.Bachmann-Immobilien.de an. Frau Rese war begeistert von der virtuellen Betrachtung der Räume und konnte sich kaum vorstellen, dass auch ein Spaziergang durch ihr schönes Haus über das Internet möglich ist. Die Nachfrage für Haus und Garten war größer als erwartet. Trotzdem war es nicht einfach, das über 75 Jahre alte Haus zu verkaufen. Da war eine realistische Einschätzung der Immobilie mit einer umfassenden Beratung und persönlichen Betreuung sehr wichtig. Eben Herr Bachmann, als Fachmann mit jahrelanger Erfahrung. „Geduldig, engagiert, immer erreichbar und beim Notar mit dabei“, das weiß Frau Rese zu schätzen. Aber, da war ja noch Frau Rux, die Untermieterin. Die 91 jährige Dame hatte volles Verständnis für die neue Situation und ist noch vor Frau Rese in eine andere Mietwohnung gezogen.

Frau Rese hat sich für eine 3-Zimmerwohnung mit Wintergarten in Berlin-Köpenick entschieden. Es ist ein modernes Haus für Betreutes Wohnen, wo man per Knopfdruck rund um die Uhr Ansprechpartner und Vertrauenspersonen erreichen kann. Sie ist begeistert von der Ausstattung und den unterschiedlichen Serviceangeboten mit Gelegenheiten für soziale Kontakte. In Gemeinschaftsräumen kann man sich mit anderen Bewohnern spontan oder bei Veranstaltungen treffen. Jeden Monat gibt es Angebote für Vorträge, Busfahrten, Chor und Sportveranstaltungen. „Das ist ein gutes Haus“, sagt Frau Rese. „Hier wohnen Künstler, Sänger, Pianisten, die auch den Café-Nachmittag gestalten. Die haben eine Chorgruppe gebildet und wer möchte kann mitsingen.“ Die Möglichkeit, sich untereinander besser kennen zu lernen wird so erleichtert. „Ich hatte Glück mit der letzten freien Wohnung in diesem Haus. Meine Ärzte aus dem Umfeld sind gut zu erreichen, und auf meine Senioren-Sportgruppe aus Mahlsdorf muss ich auch nicht verzichten“, freut sich Frau Rese.

Uwe G. Bachmann und sein Team wünschen Frau Rese und Frau Rux viel Glück und Gesundheit und den neuen Kiez-Bewohnern ein herzliches Willkommen.

Kiez-Reporterin: C. Goesch


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