Erfahrungen & Bewertungen zu Bachmann Immobilien GmbH
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Kiez-Report


 

Der Sommer war zu kühl, der Sommer war zu nass, es mangelte an Wärme und Sonnenstrahlen

Nicht nur wir, sondern auch die Pflanzen haben das gespürt. Viele Sonnenanbeter haben den Sommer nicht wie gewohnt überstanden, sondern eine Lücke für den Spätsommer im Garten hinerlassen.

Jetzt helfen Herbstastern über das Schlimmste hinweg, bessern so manchen Schandfleck aus. Beim Neukauf dieser Herbstklassiker sollte man darauf achten, dass sie recht viele Knospen haben denn sie legen nur eine bestimmte Menge von Knospen an – ohne neue nachzuschieben wie wir es von den Sommerblumen gewohnt sind. Dafür blühen sie jedoch auch lange in die letzten Altweibersommertage hinein.

Herr Lück, 82, bei dem ich heute zu Gast bin, wird bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser des Kiez-Reports, vielleicht auch eine Lücke hinterlassen. Er hat sich nun im hohen Alter entschlossen, sein Haus und Garten zu verkaufen.

Als Leser des Kiez-Reports und Nachbar von Bachmann Immobilien GmbH im Hultschiner Damm 40 in 12623 Berlin-Mahlsdorf, ist er klar im Vorteil gegenüber denen, die sich erst auf die Suche nach einem Makler machen müssen. Auf Seite vier im Kiez-Report findet er geeignete Käufer für sein Haus und geht in das Ladengeschäft, das nur zwei Minuten von seiner Haustür entfernt ist. Herr Uwe G. Bachmann, Inhaber und Geschäftsführer von Bachmann Immobilien GmbH, vermittelt die Immobilie vom Verkäufer zum Käufer mit dem gewohnten Rundumservice, das heisst direkte und telefonische Betreuung vom ersten Tag bis zum notariellen Vertragsabschluss. Beide Partner waren mit der Betreuung sehr zufrieden. Herr Uwe G. Bachmann, kompetent und sympathisch, ist ein vertrauenserweckender Ansprechpartner mit einem gut geschulten Team im Rücken. Ein zweites Ladengeschäft gibt es in Zepernick, Straße der Jugend 24/ Ecke Alt-Zepernick, 16341 Panketal OT Zepernick und im Internet unter: www.Bachmann-Immobilien.de

Das Haus haben die Lücks in den 60zigern gekauft, viel um- und ausgebaut, Bäume gepflanzt. Hier sind die Kinder aufgewachsen. Jeder Stein, jeder Baum und jede Blume birgt Erinnerungen an ein langes Leben, das nicht immer einfach war. Jetzt ist es hier ruhig geworden im Haus. Die Söhne sind längst ausgezogen. Seine Frau hat er bis zu ihrem Tod vor drei Jahren liebevoll gepflegt. Herr Lück, Handwerker von Beruf, hat studiert und sein Wissen viele Jahre lang an seine Schüler weiter gegeben. Geht nicht, gab es für ihn nie. Die Jalousien vor den Fenstern sind sein Stolz und noch im Originalzustand aus eben dieser Zeit mit den vielen Mangelwaren.

Mangel hat er auch in russischer Gefangenschaft gespürt. Drei Millionen deutsche Soldaten kamen in russische Gefangenschaft. Eine Million sind in sowjetischen Lagern gestorben. Die letzten Spätheimkehrer kamen 1955 in ihre Heimat zurück. Jahre der Zwangsarbeit, mangelnde Ernährung und medizinische Unterversorgung liegen hinter ihnen. Meine Frage nach näheren Einzelheiten beantwortet Herr Lück so: „Ich habe es überstanden.“

Und jetzt im fortgeschrittenen Alter hat er Sehnsucht nach altersgerechtem Wohnen, das er sich in Marzahn in einer geräumigen Wohnung gönnen wird. In Marzahn werden im Rahmen des „Stadtumbau Ost“ Projektes 22 Millionen Euro investiert. Von rund 1600 Wohnungen werden etwa 1200 abgerissen, rund 400 Wohnungen werden zu Stadtvillen zurückgebaut. Marzahn verliert also immer mehr den schlechten Ruf der „Platte“. Schöne helle Wohnungen mit allem Komfort, Parkanlagen und einer guten Infrastruktur - beste Voraussetzungen für die ältere Generation solange wie möglich selbstständig in der eigenen Wohnung zu bleiben. Die Berliner Altersstudie belegt es wissenschaftlich: Unser Bild von den Alten, über 70zigjährigen ist falsch. Der Lebensabschnitt ab 70 lohnt sich: Nur 8% der älteren Menschen sind Pflegefälle. Doch nun genug Gehirntraining mit Zahlen, das übrigens länger jung erhalten soll. Wie gut hat es doch ein kluger Mann formuliert: Alter spielt keine Rolle: es sei denn, es handelt sich um alten Käse oder guten Wein. Ihnen, Herr Lück und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser des Kiez-Reports, wünsche ich einen goldenen Herbst mit seinen vollen, reifen Früchten, die die Sonnenstrahlen im Marmeladen - wie im Weinglas gleichermaßen - zum Funkeln bringen.

Kiez-Reporterin: simü


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Oktober 2005
3. Jahrgang
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