Erfahrungen & Bewertungen zu Bachmann Immobilien GmbH
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Kiez-Report


 

    



Ein Häusermeer und noch viel mehr …

Ich bin heute in einem Berliner Stadtgebiet unterwegs, in dem man von meinem Zielpunkt aus mühelos ca. zehn Discounter in etwa zehn Gehminuten erreichen kann. Als Discounter bezeichnet man Unternehmen des Einzelhandels, die sich durch ein schmales Warensortiment, einfache Warenpräsentation und dadurch geringere Preise auszeichnen. Das Konzept des Discounthandels folgt der Idee der Brüder Karl und Theo Albrecht, die 1962 den ersten typischen AL-brecht – DIscounter eröffneten. Mehr dazu unter: http://de.wikipedia.org/ wiki/Discounter.

Kommen Sie mit, ich lade Sie ein, Familie Simon in ihrem Lichtenberger Kiez kennen zu lernen.

Vor uns braust der Verkehr auf der Frankfurter Allee. Wir fahren in die Möllendorffstraße, Storkower Straße, einmal rechts, einmal links und schon verlieren wir die Orientierung in der Plattenbausiedlung mit den schier endlosen Häuserfassaden der 70-er Jahre. Aus neuerer Zeit sind die vielen Einkaufsmöglichkeiten. Aus alter Zeit erhalten geblieben ist das unter Denkmalschutz stehende Lichtenberger Standesamt.

Als ich das Haus in der Paul-Junius-Straße betrete, blickt mich der von mir längst vergessene Fußbodenbelag an, der den Neubauten dieser Zeit einen unvergleichlichen Charme verlieh. Es gab fertige Möbelprogramme, die auf diese Wohnungen perfekt abgestimmt waren. Sie konnten von der ersten bis in die oberste Etage in übereinander liegenden Wohnungen an gleicher Stelle stehen. Kam man von einer Feier mal etwas angesäuselt nach Hause, irrte sich in der Etage und der Nachbar öffnete, konnte man bis zum Schlafzimmer durchschwanken, umfallen und einschlafen ohne zu merken, dass man nicht zu Hause schlief…

Wir drücken auf den richtigen Knopf und fahren bis zur siebenten Etage. Frau und Herr Simon, die hier seit 1976 wohnen, erwarten uns in ihrer gemütlichen Wohnatmosphäre mit fantastischem Rundblick bis zum Frankfurter Tor.

Gleich nach Kriegsende hat Herr Simon mit seinen Eltern in der Nähe von Moskau gelebt. Sein Vater wurde als Spezialist für den Aufbau von Industrieanlagen dorthin versetzt. 1950 bekommt er als 11-jähriger Kinderlähmung. Die Eltern reisen mit ihm nach Berlin zurück und bekommen das Haus in Mahlsdorf in der Ahornallee.

Herr Simon spricht sehr gut russisch und hat sich aus dieser Zeit eine Freundschaft bewahrt, die er zu DDR-Zeiten mit Paketen unterstützt und nach Öffnung der Grenzen gemeinsam mit seiner Frau schon dreimal besucht hat. Er hat sich in dieses Land verliebt und ganz besonders in den russischen Winter. Da denke ich doch gleich an „Doktor Schiwago“. Herr Simon hat dreiundvierzig Jahre (1956-1999) im Dienst der Reichsbahn gestanden und war zuletzt auf dem Bahnhof Rummelsburg sowie im Bereich der Reichbahndirektion Berlin als leitender Angestellter tätig.

Frau Simon hat bis zur Berentung als Physiotherapeutin gearbeitet und kann jetzt, drei Jahre später, noch immer nicht loslassen. Sie betreut Rentner beim Turnen, ist ständig unterwegs, denn regelmäßige Kaffeekränzchen und Ausflüge gehören zu dieser human-sozialen Aufgabe dazu.

Das Haus der Eltern in der Ahornallee wurde mit Hilfe von Herrn Uwe G. Bachmann, Inhaber und Geschäftsführer der Bachmann Immobilien GmbH, und seinem gut geschulten und fest hinter ihm stehenden Team an eine junge Familie verkauft. Familie Simon ist sehr zufrieden mit dem Hausverkauf, spricht nur lobende Worte über das gegenseitige Vertrauen und den sehr guten Service des Unternehmens aus. Ich wünsche Familie Simon und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, alles Gute, vor allen Dingen viel Gesundheit im Neuen Jahr.

Kiez-Reporterin: simü


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Februar 2009
6. Jahrgang
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