Erfahrungen & Bewertungen zu Bachmann Immobilien GmbH
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Bachmann Immobilien GmbH hat 4,36 von 5 Sterne | 729 Bewertungen

Kiez-Report


 

Kleine Frau mit großem Mut

Als Familie Reinhardt 1995 beschloss ein eigenes Haus in Mahlsdorf zu bauen, waren alle sehr zuversichtlich und freuten sich auf die schöne Zeit im neuen Heim. Endlich sollte es Platz genug für die 5-köpfige Familie geben. Ein Kredit wurde aufgenommen, dann ging das Bauen auch schon los und alle halfen kräftig mit. Sie rodeten Bäume, machten das Grundstück urbar und bauten Stein auf Stein, bis das große Haus fertig war. Der Kredit wurde pünktlich in Raten zurückgezahlt, es gab trotz geringem Spielraum für „Extras“ erst einmal keine Sorgen. Trotzdem sattelte Frau Reinhardt von der Lohnbuchhaltung bei der BVG zur Straßenbahnfahrerin um, verdiente nun etwas mehr Geld, das dem Budget der Familie zugute kam. Und sie entdeckte dabei ihre Liebe zur Straßenbahn, der sie bis heute treu geblieben ist. Souverän kurvt die kleine Frau mit ihrer großen Tram durch die Innenstadt, ist immer freundlich und hilfsbereit, ringt mitunter auch mürrischen Fahrgästen ein Lächeln ab.

Doch dann trübt sich die Idylle. 2002 verlässt der Mann die Familie, zieht nach Hamburg. Sie steht plötzlich vor Scherben und Schulden. Die Ehe kaputt und vor der Tür ein riesiger Schuldenberg.

Das Haus ist nicht mehr zu halten. Aus der Traum vom Traumhaus! Sie muss es verkaufen und wendet sich 2004 an die Bachmann Immobilien GmbH, die ihr vom Kiez-Report sehr vertraut ist. Herr Uwe G. Bachmann, Inhaber und Geschäftsführer, berät sie fair und kompetent, er bekommt den Alleinauftrag erteilt. Doch dann macht der Mann plötzlich einen Rückzieher, ist mit dem Verkaufspreis nicht mehr einverstanden.

Herr Uwe G. Bachmann, ein sehr erfahrener Makler, kennt den Marktwert genau und rät ab, den Verkaufspreis zu erhöhen, die Immobilie würde viele Interessenten verlieren. Doch der Mann gibt nicht nach und die Käufer bleiben tatsächlich aus.

Frau Reinhardt wurstelt sich mit ihren drei Kindern weiter durch. Sie fährt viele Überstunden und schafft es, dass Ein- und Ausgaben sich die Balance halten. Dann erleidet ihr geschiedener Mann einen schweren Unfall, ist halbseitig gelähmt, sitzt im Rollstuhl und ist erwerbsunfähig.

Nun werden die finanziellen Belastungen für Frau Reinhardt noch größer. Als sie gar nicht mehr weiter weiß, nimmt sie im Februar 2010 all ihren Mut zusammen und startet einen zweiten Anlauf, wieder bei Bachmann Immobilien. Herr Uwe G. Bachmann sieht die Gefahr der Zwangsversteigerung. Er hält hartnäckige Rücksprachen mit ihrem geschiedenen Mann. Der Mann ist einverstanden und das Haus kann erneut zum Verkauf angeboten werden.

Nun kommen auch die Interessenten und das Haus kann Ende März verkauft werden. Die beiden älteren Kinder finden eine Wohnung in der City, Frau Reinhardt zieht mit ihrer jüngsten Tochter Andrea zusammen in eine geräumige Wohnung nach Johannisthal. Hier gefällt es ihnen sehr gut. Langsam kommen sie alle zur Ruhe. Zwar fehlen der Garten und die nahe Krummendammer Heide, dafür machen sie hier weite Spaziergänge durch die Königsheide. Für einen kurzen Trip sattelt Frau Reinhardt auch manchmal ihre Honda, fährt ins Brandenburgische Land hinaus und genießt es, im Sausewind die Sorgen hinter sich zu lassen.

Ich wünsche Familie Reinhardt viele schöne Stunden in ihrem neuen Kiez und auch Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine gute Zeit.

Ihre Kiez-Reporterin: simü


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82. Ausgabe

August 2010
8. Jahrgang
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