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Kiez-Report


 

Eine Kiezgeschichte am Ufer der Panke

Kommt man von Bernau über die L 314 nach Berlin, folgt man unweigerlich dem Lauf der Panke, dem namensgebenden Fluss für die Gemeinde Panketal, genauso wie für den Stadtbezirk Pankow u.v.a.m. Sie ist ein Nebenfluss der Spree und fließt von ihrer Quelle bei Bernau (Pankeborn) durch die Gemeinde Panketal, hier sogar knapp an der Haustür unseres ebenerdigen Ladengeschäftes im Ortsteil Zepernick vorbei, schlängelt sich dann in Richtung Pankow immer weiter bis Berlin.

In Karow, in der Nähe der Pankgrafenstraße verlasse ich die Panke, die nun weiter zum Pankower Bürgerpark fließt, um später in Berlins Mitte am Bahnhof Friedrichstraße/Schiffbauerdamm (unterirdisch) in die Spree zu münden.

Ich bin heute bei Frau Goebel und Herrn Schalau zu Gast und nutze die Gelegenheit mir auch Karow anzusehen. Karow hat eine wunderschöne Kirche aus dem 13. Jahrhundert und einige Bauernhäuser, die aus dem 19. Jahrhundert stammen. Im Nordwesten um den S-Bahnhof herum entstanden in den 1920er und 1930er Jahren kleinere Siedlungshäuser auf Grundstücken, die der Selbstversorgung dienlich waren. In dieser Zeit haben auch die Großeltern von Frau Goebel hier ein Wochenendgrundstück gebaut.

Nach dem 2. Weltkrieg, als es im zerstörten Berlin kaum noch Wohnmöglichkeiten gab, wurde die Laube zum festen Wohnsitz für die Familie ausgebaut. Großvater und Vater bauten ein solides Steinhaus auf zwei Etagen. Sie wurde hier geboren, hat immer in diesem Haus gewohnt. Es war stets ein generationsübergreifendes Haus, das die Großeltern, Eltern und später auch ihre Familie beherbergte.

Ein Haus, umgeben von einem riesengroßen Garten mit mehr als 1.000 m2, das viele Geschichten aus dem Leben erzählen kann, steckt voller Lebenserinnerungen. Es kennt auch die Geschichte von dem Mann ohne Regenschirm.

Die Mutter von Frau Goebel hatte eine Gastwirtschaft in Karow. Eines Tages, es regnete stark, und der letzte Gast hatte keinen Regenschirm dabei. Sie fragte ihre Tochter, ob sie ihn nach Hause fahren würde, was diese bejahte. Unterwegs wurde aus dem Regen ein mächtiges Gewitter und bei einem Blitz sprang der Funke auf sie über. Seitdem sind die beiden verlobt. Das war vor 37 Jahren. Herr Schalau sagt, eine Veränderung lohnt nicht mehr, denn unser Familienstand gehört inzwischen zu uns wie das legendäre Bier auf Hawaii.

Verändern wollten sie aber mit Blick auf die kommenden Jahre ihren Wohnsitz, denn sie sind nun zusammen 133 Jahre alt. Diese Tatsache, das große Haus und die Arbeit im Garten, die mit jeder neuen Jahreszeit mühsamer wird, brachten den Entschluss zum Verkauf immer näher. Nun ist es soweit, alles ist mitten im Aufbruch. Das Haus ist verkauft. Durch unseren Kiez-Report, den sie beide regelmäßig lesen, haben sie Vertrauen zur Bachmann Immobilien GmbH bekommen und somit ist unser ebenerdiges Ladengeschäft in Panketal im Ortsteil Zepernick für sie der erste Anlaufpunkt. Herr Uwe G. Bachmann, Inhaber und Geschäftsführer, erläutert nach einer Ortsbesichtigung die Marktlage. Seine Kompetenz, seine Transparenz und eine große Portion Sympathie sowie Fairness auf beiden Seiten schaffen die nötige Vertrauensgrundlage zwischen den Partnern, so dass es kein Problem für die Erteilung eines Alleinvertrages gibt. Der Immobilienfilm und das Internet brachten Interessenten, so dass das Haus zügig und erfolgreich verkauft werden konnte.

Frau Goebel und Herr Schalau haben sich eine Doppelhaushälfte in Panketal gekauft, sind also von Karow an der Panke entlang ein Stückchen flussaufwärts gezogen. Hier gefällt es ihnen so gut, dass die Tränen um das geliebte Haus mit Blick auf die vielen Arbeitserleichterungen und die zukünftigen freundlichen Nachbarn schnell versiegen. Hier können sie in Ruhe in den Herbst ihres Lebens gehen und sich auf die Zukunft freuen. Ich wünsche Frau Goebel und Herrn Schalau eine gute Zeit und auch Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, alles Gute und immer freundliche Nachbarn im Kiez.

Kiez-Kieporterin: simü


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81. Ausgabe

Juli 2010
8. Jahrgang
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