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Kiez-Report


 

Ein Leben mit Blumen im Blut - das Ende einer Kaulsdorfer Tradition

Wir sitzen in der sonnenhell durchfluteten Stube und sehen uns ein Leben in Bilderalben an. Dabei versinken wir fast unmerklich in alten Zeiten, ohne ihnen nachzutrauern, vergessen ein bisschen die Welt da draußen vor der Tür. Blatt um Blatt blättern wir durch das lange und ereignisreiche Leben der Geschwister Wetzel/Stolp, bei denen ich heute zu Gast bin. Der kleine, schmucke Blumenladen am S-Bahnhof Kaulsdorf hat ihr Leben geprägt, war Jahre lang eine Institution für viele Kaulsdorfer, die für die verschiedenen Anlässe hier ihre Blumen kauften.

Mit dem endgültigen Abschließen des kleinen Blumenladens und des großen dazugehörigen Hauses von beeindruckender Architektur (erbaut ca. 1895) ist nichts mehr umkehrbar. Zwei Jahre liegen seit dem Entschluss, das Haus zu verkaufen, hinter den Geschwistern. Eine Zeit voller Freude und auch Tränen, Liebe, Geburt und Tod. Wenn nur nicht alles so schnell vergänglich wäre!

In der Gartenwelt Nr. 9 vom 29. November 1902 heißt es im Vereinsbericht:
"Landrat Treskow hatte durch seinen Obergärtner Robert Wetzel die Lobelia cardinalis, welche spät kultiviert waren und daher auch spät blühten, vorführen lassen".

Und genau dieser Obergärtner Wetzel vom Landrat Treskow ist der Großvater väterlicherseits der Geschwister. Ihr Großvater mütterlicherseits hatte ebenfalls eine Gärtnerei. Dessen Tochter, also die Mutter der Geschwister, kaufte 1948 den Blumenladen am Bahnhof Kaulsdorf, den die Geschwister nach einer gründlichen Meister-Ausbildung zur Floristin 1968 übernahmen und 2002 an die Tochter von Frau Stolp (geb. Wetzel) weitergaben. Die Tochter, in der vierten Generation seit ihrem Urgroßvater Wetzel, konnte vor zwei Jahren aus familiären Gründen das Geschäft nicht mehr weiterführen. Frau Wetzel und Frau Stolp gaben den Blumenladen und auch das Haus auf, um sich nach einem langen und schweren Arbeitsleben ihre wohlverdiente Ruhe zu gönnen. Das Haus hat seine Käufer gefunden. Es konnte erfolgreich über Bachmann Immobilien an ein Ehepaar, dem vom Keller bis zum Dach alles gut gefiel, verkauft werden. Selten ist ja eine Immobilie für den Käufer perfekt, hier und da möchte er schnell mal einen Ast absägen, eine Tür oder ein Fenster versetzen. Die Fenster stammen übrigens aus dem Abriss eines Gesandtschaftshauses und wurden 1895 für den Bau des Hauses originalgetreu verwendet. Es wurde sozusagen um die großen Fenster herum gebaut, die den Räumen nun ihren imposanten und licht durchfluteten Charme verleihen. Nicht nur die Immobilie ist ein Kriterium, sondern auch die Lage im Kiez.

Bei Bachmann Immobilien sind die Immobilien, Grundstück und Haus, in einem Immobilienvideo, teils auch mit Luftvideo, auf der Internetseite zu sehen. "Schön, dass wir so dicht am Bahnhof (am 25. August 1869 als Haltepunkt an der Königlich-Preußischen Ostbahn eingerichtet) wohnen werden", sagt der Käufer, der gemeinsam mit seiner Frau einzieht.

Ein weiteres Kriterium ist die Sympathie zwischen Verkäufer und Käufer. Hier hatte Uwe G. Bachmann, Inhaber und Geschäftsführer der Bachmann Immobilien GmbH, das richtige Fingerspitzengefühl, um den Verkauf perfekt zu machen. Die Nachbarn im Kiez, die ihn als seriös, kompetent, zuverlässig und sehr sympathisch empfahlen, hatten nicht übertrieben: Er ist wirklich so, ein Makler mit Leib und Seele und großer Liebe zu seinem Beruf. Genau so wie Frau Wetzel und Frau Stolp, die ihren Beruf immer geliebt haben: Denn ohne Liebe lohnt es nicht. Ich wünsche den beiden alles Gute für die Zukunft und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine schöne Zeit.

Kiez-Reporterin: simü


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Juni 2010
8. Jahrgang
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