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Kiez-Report


 

Von Mahlsdorf nach Kolumbien

Punkt 10 Uhr treffe ich Moritz Böhme in der Kohlisstraße 83, in Mahlsdorf. Und genauso pünktlich beginnen wir unser Gespräch über sein Haus und warum er es verkaufen will. Früher war Moritz Böhme der Produktionsleiter der größten LPG der DDR „1. Mai “, die es noch heute gibt.

Schon als kleiner Junge interessiert er sich für die Flora, so dass er im Alter von drei Jahren und Neubesitzer einer Schaufel, sein erstes Stück „Garten“ bekommt. Schon früh wird er an das unternehmerische Wirtschaften herangeführt. Seine Mutter besitzt ein Fachgeschäft für Damenbekleidung. „Ich bin im Laden geboren und da bin ich auch aufgewachsen“, erzählt er ganz sachlich, denn sein Leben hat so einige Stationen zu bieten. Später studiert er an der Humboldt-Universität zu Berlin Garten- und Landschaftsbau, vorher macht er eine Ausbildung zum Gärtner und Floristen. Nach der Wende übernimmt er einige Zeit die Geschäfte der LPG, eröffnet aber bald einen Blumenladen. Es ist selbstverständlich für ihn, selbstständig zu bleiben. Das ist sein Element, eine Charaktereigenschaft quasi.

Schon lange interessiert er sich für die Bestattungsbranche und auch hier dauert es nicht lange, bis er Fuß fasst. Zeitgleich führt er nun die Geschäfte des Blumenladens und des Bestattungsunternehmens „Abendrot“ in Lichtenberg, das er nun bei Reiner Dahlke (Foto) in besten Händen weiß.

Im Handbuch des Verbandes Europäischer Bestatter wird Moritz Böhme an erster Stelle geführt. Hauptsächlich über Mundpropaganda und der professionelle Umgang mit seinen Kunden lässt ihn populärer werden. Moritz Böhmes Unternehmen steht für eine umfassende Beratung, im Mittelpunkt der Kunde. Welche Blume wird für Beisetzungen am meisten gewählt, will ich wissen. „Die Rose!“, antwortet er sofort; aber seine Lieblinge sind eher die Frühlingsblumen, wie Tulpen. Er ist ein überzeugter Naturmensch, der hinter seinem Haus ein Foliengewächshaus hat, in dem er selber anbaut und sich davon ernährt. Jetzt ist er jedoch im Vorruhestand und will die nächste Phase seines Lebens gut geplant einleiten. Er wird umziehen in eine schöne Wohnung mit Schräge, vier Meter Raumhöhe und dann wird er reisen. Sein neues Ziel ist Lateinamerika, vorzugsweise Kolumbien. Ein Rheinländer und zwei Brandenburger werden im Frühjahr sein bisheriges Domizil übernehmen.

Von Geschäftsleuten wurde ihm Herr Uwe G. Bachmann empfohlen. „Ich wäre sowieso zu ihm gegangen“, sagt er mir überzeugt. Vorher macht er einige weniger befriedigende Erfahrungen mit diversen Maklern. „Ich wollte jemanden haben, der so berät wie ich. Jemand der zuhört“, erklärt er. „Nicht als Kunde, sondern als Unternehmer kann ich sagen, dass Herr Bachmann der Richtige war. Er hat alles realistisch eingeschätzt“, stellt er fest. Wir hatten an die zehn Besichtigungen.

Ob er den Garten vermissen wird, frage ich. Er antwortet diesmal nicht ganz so schnell, aber genauso überzeugt: „Vielleicht...“, aber in seinem Gesicht sieht man die Reiseneugier. Dafür war genauso wenig Zeit wie ich jetzt Platz habe hier nieder zu schreiben, was Herr Böhme an Ereignissen noch zu bieten hat. Es bleibt mir nur, ihm eine aufregende Reise zu wünschen; aber wahrscheinlich werden es wohl gleich mehrere!

Ihre Kiez-Reporterin: Frau Gor


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