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Kiez-Report


 

Vom Vertrauen in eine gute Sache

Manchmal glaubt man, bestimmte Dinge wären in einer immer schneller und komplexer werdenden Gesellschaft, in dem es jedem nur darum geht immer und als erstes an sich zu denken, längst ausgestorben. Doch gerade besondere Gesten sind es, die einen dann wieder hoffen und wissen lassen, dass Gutes nicht ausstirbt und vielen nützen kann.

Ein älterer Herr, der diese Devise beherzigt hat, machte der Volkssolidarität vor nicht allzu langer Zeit ein Geschenk in besonderer Größenordnung: Er überließ dem Verein in Berlin-Mahlsdorf sein Haus. Da er keine Nachkommen hat, schien ihm das die beste Lösung. Als Mitglied der Volkssolidarität entschloss er sich, zukünftig in eine der Einrichtungen zu ziehen, um seinen verdienten Lebensabend mit dem dort verbundenen Service zu genießen. Nach eingehender Prüfung beschloss die Volkssolidarität nun, das Haus auf dem ca. 800 m² Grundstück zu veräußern, da es zur Nutzung sozialer Zwecke nicht geeignet schien. Für eine Seniorenresidenz, eine Kindertagesstätte oder als Verwaltungsstandort kam es nicht in Frage.

André Lenhard, stellvertretender Landesgeschäftsführer und außerdem verantwortlich für die Finanzen der Volkssolidarität, brachte Herrn Bachmann vollstes Vertrauen entgegen, die Abwicklung im Sinne des Vereins zu vollziehen. So übergab Herr Lenhard Uwe Bachmann die Hausschlüssel. Das große Vertrauen war berechtigt - Bachmann Immobilien hat das Haus reibungslos und erfolgreich verkauft.

Der Ertrag des Verkaufs fließt in die Einrichtungen. Neben den drei Wohnheimen für Senioren, in denen jeweils 140 Bewohner leben, unterhält die Volkssolidarität auch sechs Kindertagesstätten mit derzeit ca. 1.000 Kindern, drei Einrichtungen für Servicewohnen sowie sieben Sozialstationen. Im letzten Jahr wurde das 66. Jubiläum gefeiert. Schon im Jahre 1945 wurde der Verein gegründet, um die Versehrten, Heimkehrer und die Bedürftigen nach dem Zweiten Weltkrieg zu unterstützen und zu versorgen. Über die vergangenen Jahrzehnte hinweg gelang es der Volkssolidarität eine solide Struktur aufzubauen, die in vielen Bereichen generationsübergreifend wirkt.

Derzeit zählt sie etwa 23.000 Mitglieder, die einen Beitrag von drei Euro monatlich zahlen und dafür einen Nutzen erwarten, den die Volkssolidarität gern leistet.

Auch „Wohnen mit Service“ ist für viele ältere Menschen eine gute Alternative. So gibt es ebenso Einrichtungen, in denen sich eine Hausdame nach Bedarf um die Belange der Menschen kümmert. Jeder kann somit seine Ruhe genießen. Wenn er Hilfe braucht, hat er beispielsweise durch Telefon in der Wohnung die Möglichkeit, sich zeitnah Unterstützung zu holen, ohne dass ihm ein bestimmter Tagesablauf auferlegt wird.

Die Menschen, die Mitglieder der Volkssolidarität sind, die Bewohner der Einrichtungen für Senioren und die Kinder in den Kindertagesstätten, einschließlich der Eltern, wollen Gemeinschaft. In den vielen Standorten der Bundesrepublik weiß man, dass das unerlässlich ist. „Miteinander - Füreinander“ heißt das Motto, das auch Programm ist. So wird niemand allein gelassen, es ist immer ein Ansprechpartner da und es gibt immer eine gute Lösung. Nicht zuletzt macht dies das stabile soziale Netzwerk aus, welches die Basis des erfolgreichen Unternehmens ist. „Solidarität“ ist eben kein längst überholter Begriff, sondern die Zukunft von uns allen!

Ihre Kiez-Reporterin: Frau Gor


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