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Gewinnspiel

174. Ausgabe

Dezember 2018
16. Jahrgang
 

Auf der Suche nach dem Glück

Viel zu schnell vergehen die Tage, Wochen, Monate und schnell geht auch dieses Jahr zu Ende. Neben guten Vorsätzen (die bald vergessen sind) wünschen sich viele zum Jahreswechsel vor allem Gesundheit und Glück. Also werde ich dieses Jahr den Gastgebern der Neujahrsparty ein einzigartiges Glücksschwein, mit vierblättrigem Kleeblatt im Maul, überreichen. Mit zusätzlichem Wissen über (Glücks-) Schweine aus dem Schweinemuseum in Teltow-Ruhlsdorf will ich die Gäste überraschen.
Dafür fuhr ich mit der S25 bis Teltow Stadt, dann mit dem Bus nach Ruhlsdorf und ging zur Dorfstraße 1.
Erst nach 100 m Fußweg finde ich das Eingangsschild: Geöffnet von Mai bis September, sonnabends 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung unter 0176-28 61 57 94. Mit Eintritt ins Museum war mir klar, hier finde ich nicht Sammelleidenschaft, sondern erfahre etwas über die Geschichte der Schweinezucht ab dem 18. Jahrhundert. Gezeigt wird die Entwicklung vom Wildschwein zum Hausschwein, die Zucht unterschiedlicher Rassen, das Wirken der Versuchswirtschaften bis zur modernen Haltung des Borstenviehs. Veranschaulicht in Modellen, historischen Werkzeugen und Stallungen, alten Dokumenten, Besamungsutensilien, Gemälden und auf historischen Fotos. In einem kleinen Raum entdeckte ich dann aber doch noch Glücksschweine. Die Historischen neben den Modernen: aus Ton, Messing, Stroh, Holz, Keramik, auf Grafiken, Medaillen und als Marionetten.
Voll gepackt mit Informationen über das Schwein als Nutztier, auf der Suche nach dem Glück, verließ ich das Museum und ging über die Dorfstraße weiter zum Heinersdorfer Weg, links am Bahndamm entlang bis zum etwa 3 km entfernten Regionalbahnhof Teltow. Beim Spaziergang über Feld und Flur war mir klar: die Quelle des Glücks liegt in jedem selbst. Ganz nach dem Sprichwort „Das Glück steht am Wege. Der Eine nimmt es und der Andere geht daran vorbei.“

Für 2019 wünsche ich allen Lesern VIEL GLÜCK.

Kiez-Reporterin: Goesch

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