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177. Ausgabe

April 2019
17. Jahrgang
 

Lammzeit in Lichtenberg


Nachdem es im Vormonat den rauwolligen Pommerschen Landschafen mit der Schafschur an die Wolle ging, ist im April für 50 Mutterschafe im Landschaftspark Herzberge Lammzeit. Jährlich ist die Geburt der Lämmer auf den Weideflächen eine Attraktion für Parkbesucher. Wenn der zahlreiche Nachwuchs durch die blökende Herde wuselt oder die Schafe vom Schäfer von der einen auf die andere Koppel getrieben werden, zieht das eine Menschentraube hinter sich her. Landwirtschaft in Lichtenberg ist schon ungewöhnlich, aber eine interessante Lösung zur Pflege des 40 Hektar großen Parkgeländes. An 365 Tagen im Jahr halten die in freier Natur lebenden Tiere das Gras auf den Wiesen, rund um das Krankenhaus Herzberge, kurz. Die lebenden „Rasenmäher“ schaffen das, was sonst mehrere Maschinen erledigen müssten. Unterstützend helfen im Sommer Schottische Hochlandrinder bei der Landschaftspflege. Wer erleben möchte, wie traditionelle Landwirtschaft im Park Herzberge funktioniert, kommt mit der Straßenbahn M8 dorthin. An der Haltestelle Ev. Krankenhaus KEH befindet man sich schon mitten im Landschaftsschutzgebiet. Der direkte Weg zu den Weideflächen der Pommerschen Landschafe geht an der Kita vorbei. Waren bisher alle Koppeln leer, kann man die Suche nach rechts zu weiteren Koppeln im Park, über den Natur- und Gesundheitspfad, folgen. Für den Rundweg, immer um das Krankenhausgelände herum, muss man etwa vier Kilometer einplanen. An der Rhinstraße geht es vom Asphalt- auf dem Sandweg weiter. Folgt man dem Hinweisschild „StadtFarm“ kommt der Besucher wieder zur ersten Weidefläche. Nicht weit davon entfernt lohnt der Farmbesuch mit seinen alten Gewächshäusern. Öko und frisch sind das Gemüse und viele andere Produkte aus regionalem Anbau, die hier jeden Samstag verkauft werden. Wer im nächsten Jahr bei der Schafschur dabei sein möchte, kann bei einem Spaziergang ab Februar den Termin vor Ort beim Schäfer erfragen.
Kiez-Reporterin: Goesch

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