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Gewinnspiel

180. Ausgabe

Juli 2019
17. Jahrgang
 

Rüber zu den Anderen



„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah“ - das wusste schon J. W. von Goethe. Wie auch die Hobbygärtner in ihren grünen Oasen, die mitten im Großstadtgrau liegen. Von Treptow bis nach Neukölln, durch etwa 26 Kolonien, zieht sich ihr Kleingarten-Eldorado. Jeder Vorgarten hat seinen eigenen Charme: In dem einen beeindrucken die Farben der Blumen, der andere ist rollrasengestutzt, einer ist voll mit Gemüseanbau und der andere mit Gartenzwergen & Co. Ist die Parzelle noch so klein, muss auch manchmal ein großes Trampolin sein. Ob Kult oder Kitsch, schön oder spießig, ein Spaziergang durch die gepflegten Kleingartenanlagen (KGA) mit öffentlichen Wegen lohnt sich immer. Ich konnte auf einem Pfad durch sieben Kolonien viele Anregungen für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen. Die Vier-km-Route begann am S-Bahnhof Plänterwald, ging links den schmalen Sandweg am Bahndamm entlang, über den Wassergraben und durch den Hintereingang in die KGA „Sorgenfrei“. Gleich wieder rechts, über den Rosenweg, kommt man zur Kräutergasse der KGA „Am Heidekampgraben“. In Schaukästen wachsen Petersilie & Co. und auf Tafeln gibt es interessante Informationen dazu. Jedes Jahr im Mai findet hier eine Planzentauschbörse statt. Zum Sommerfest am 10. August treffen sich die Kolonisten auf dem Vereinsplatz der benachbarten KGA „Kreuztal“, in der Kiefholzstr. 351. Zu dieser und den vielen anderen Veranstaltungen im Jahr sind auch Besucher herzlich willkommen. Über die Kiefholzstr. und der KGA „Märkische Schweiz“ kommt man über den Berliner Mauerweg, der einst die Nachbarn trennte, zur KGA „Freiheit“ am Dammweg 208. In der mit einem Umweltpreis ausgezeichneten Anlage lädt ein Naturlehrpfad zu Bienenstand, Kräutergarten und Naschstraße mit Früchten zum Selberpflücken ein. Dem Mauerweg weiter folgend geht es hinter der Unterführung nach rechts zum S-Bhf. Köllnische Heide.

Kiez-Reporterin: Goesch

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