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Gewinnspiel

182. Ausgabe

September 2019
17. Jahrgang
 

Das Erbe teilen





Jörg S. hat das Haus seiner Mutter jeden Tag im Blick. Er wohnt schräg gegenüber in einem eigenen Haus. Sein Bruder lebt in Rostock. Ihre Mutter ist vor Kurzem gestorben, deshalb mussten die beiden entscheiden, was aus der Immobilie werden soll. Keiner von beiden wollte die Doppelhaushälfte selbst nutzen und den anderen auszahlen. Vermieten kam nicht in Frage, weil damit Ärger vorprogrammiert ist. Der Verkauf war die einzig logische Option. Der 56-jährige gelernte Maurer und Elektromechaniker erzählt, wie seine Mutter nach der Wende das 1.000 m² große Grundstück in Berlin-Mahlsdorf der Großeltern teilen ließ, um sich ein Haus bauen zu können. Sein Vater war bereits 1986 gestorben. Seine Mutter verkaufte die hintere Hälfte und die vordere Hälfte wurde noch einmal geteilt und ein Doppelhaus darauf errichtet. Eine Haushälfte bezog sie allein. Kurz vor ihrem Tod im September vergangenen Jahres hatte die ehemalige Ingenieurökonomin geplant, in eine betreute Wohneinrichtung für Senioren zu ziehen. Sie habe dafür das Haus verkaufen und die Firma Bachmann Immobilien GmbH mit der Käufersuche beauftragen wollen, erzählt der Sohn. „Und wenn meine Mutter sagt, mit Bachmann hat das Hand und Fuß, dann hat das Hand und Fuß.“ Deshalb suchte er gar nicht erst nach einem anderen Makler, sondern rief im Februar 2019 im Mahlsdorfer Büro der Firma an, ließ sich bei einem ersten Gespräch erklären, welche Unterlagen gebraucht werden. Dann kam Uwe G. Bachmann persönlich, um sich das Haus anzusehen. „Ich war angenehm überrascht“, sagt Jörg S. „Da kam kein eiskalter Brocken mit Dollar-Zeichen in den Augen, sondern ein Mensch mit freundlicher Art. Der war locker drauf und mir auf Anhieb sympathisch.“ Was ihm auch gefiel: Der Makler machte keine großen Versprechungen. „Ich hätte es auch als unglaubwürdig empfunden, wenn er mir das Blaue vom Himmel herunter versprochen hätte.“ Jörg S. brachte einen Ordner mit Unterlagen im Büro vorbei, mehr gab es für ihn nicht zu tun. „Die Mitarbeiter waren alle nett und zuvorkommend, jeder wusste über das Objekt Bescheid“, erzählt er. Ob per Mail, Telefon oder WhatsApp – ein Ansprechpartner war immer zu erreichen. Das firmeneigene Filmteam kam vorbei und drehte das Immobilienvideo für die Anzeige im Internet. Beeindruckend fand er, dass da nicht nur die Räume im Überblick zu sehen waren, sondern auch mal ein liebevolles Detail eingeblendet wurde. „Den Online-Tracker fand ich super.“ Mit einem Link können die Verkäufer sehen, was die Mitarbeiter für den Verkauf der Immobilie gerade tun, ob es Interessenten gibt, wann Besichtigungen anstehen. „Ich wollte bei den Besichtigungen nicht dabei, sondern nur über das Ergebnis informiert sein“, sagt er. Auch um den Energiepass kümmerte sich das Team – und um den Notartermin, als Käufer gefunden waren. Anfang Juni unterschrieben er und sein Bruder mit dem Käuferpaar den Vertrag. Und wenn ihn jemand fragt, warum er einen Makler gebraucht hat, sagt er: „Weil ich die ganze Rennerei nicht hätte haben wollen.“ Sein Fazit lautet: „Es hat alles gut geklappt und mir ist viel Arbeit abgenommen worden.“ Aber das Beste ist: Die Käufer sind nette Leute, die gut in die Nachbarschaft passen. Das freut ihn besonders, schließlich wohnt er gleich gegenüber.

Kiez-Reporterin: Frau Kaemmel

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